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Sex

Überhaupt sagte ihr oft jemand, dass sie sich für ihr Alter gut gehalten habe, ja, geradezu zehn Jahre jünger aussehen würde.

Mhhh, Simon würde sicher sofort zurück sein.

Ihre Hand glitt schnell zwischen ihre Schenkel, da wo die Lust bereits pulsierte. Sie schon ihren Rock hoch, den Slip zur Seite und spürte, wie feucht sie bereits war. Ein Finger glitt in ihre triefendnasse Möse. Der Schreibtisch, den sie inzwischen ertastet hatte, diente als Präsentierteller…

„Schatz, da ist ein Schüler für Dich!“ rief Simon aus dem Flur kommend. Er war nicht allein. Bevor Lena die Situation begriffen  und den Schal vom Gesicht gezogen hatte, war es schon passiert: Simon und Moritz standen im Türrahmen und starrten sie an. Simon entsetzt, Moritz frech grinsend.

Den Finger hatte Lena gerade noch herausziehen können, aber Slip und die nackten Brüste lachten beiden Männern entgegen.

„Hübscher Schreibtisch, Frau Hagedorn! Ich hatte nur eine Frage wegen Bio, aber ich glaube, ich komme ein anderes Mal wieder!“

Moritz drehte sich um und ging den Flur entlang zurück.

„Warte Moritz“, rief Lena und zog sich hastig die Sachen zurecht. Durcheinander wie sie war, sprang sie vom Schreibtisch und lief im Türrahmen genau gegen ihren Schüler, der sie schon wieder frech lachend auffing. „Hoppla, nicht Ihr Tag, was?“ mumelte er und verharrte für einen winzigen Augenblick. Lena hatte das Gefühl, er rieche an ihrem Haar. Sie selbst sog seinen Duft ein, der für sein Alter recht männlich war. Ein schönes After Shave oder Deodorant, dachte sie.

Simon, der das Ganze verwirrt betrachtete, holte sie in die Wirklichkeit zurück, in dem er fragte, ob er einen Kaffee kochen solle.

„Nein!“ riefen Lena und Moritz wie aus einem Munde.

Das fehlte noch, dass er länger bleibt, als nötig.

„Ich bin gleich wieder weg. Brauche nur ein Buch und zwei, drei Infos zum Referat. War doch ein paar Tage nicht da..“ murmelte er und setzte sich lässig auf die Schreibtischkante.

Meine Güte, dachte Lena. Da habe ich eben noch nackt gelegen und nun sitzt er da…

Sie besprachen das Wichtigste zum Referat und Moritz verabschiedete sich schnell wieder. Mit einem Zwinkern ließ er an der Tür noch ein „Bis zum nächsten Mal!“ fallen und sprang gutgelaunt die Treppen herunter.

Als sie zu Simon zurückkam, lag keinesfalls mehr sexuelle Spannung in der Luft. Im Gegenteil, er hatte den Fernseher angestellt um Bundesliga zu schauen.

„N ganzer Kerl, Dein Moritz, was?“ spottete er und grinste. „Da muss ich ja auf Dich aufpassen, anstatt Dich so oft alleine zu lassen.“

Lena tat die Bemerkung als albern ab und beschloss nachzusehen, was der Kühlschrank so hergab.

Seufzend blickte sie in eine sie angähnende Leere.

Wenn Simon unter der Woche nicht da war, aß sie selbst nicht viel und wenn, dann eine Kleinigkeit in der Schulmensa.

Als das Telefon klingelte, stellte sie erfreut fest, dass es ihre Freundin und Kollegin Sabine war.

„Robert und ich wollen zum neuen Italiener in der Neustadt. Kommt Ihr mit?“

Abend und Abendessen waren gerettet!

 

 Das Restaurant war fast schon zu voll. Sie bekamen einen der letzten Tische und Lena war froh über jede Abwechslung.

Doch schnell kam das Gespräch auf Schule, was nicht ausblieb, wenn sie aufeinandertrafen. Die Männer, die sich ebenfalls gut verstanden, rollten jedes Mal mit den Augen, begannen dann aber auch mit Fachsimpeleien über Computer und Märkte.

„Hast Du das Neueste über Deinen Liebling Moritz gehört?“ fragte Sabine mit einem Funkeln in den Augen. Manchmal war sie eine furchtbare Tratschtante. Lena verzog das Gesicht. Sie wollte doch gerade weg von diesem Jungen und nun hatte ihre Freundin ne Punktlandung hingelegt.

„Was heißt denn mein Liebling?“ fragte sie genervt. „Ich kümmere mich halt um ihn. Die Anderen laufen problemlos , aber Moritz ist weder dumm noch faul. Er hat es nur zuhause nicht leicht!“ Lena merkte, dass sie ihn schon wieder viel zu vehement verteidigte und lief etwas rot an.

Musste der Wein sein.

„Jaja“, grinste Sabine. „Aber nun zu den Nachrichten des Tages: Er soll mit Drogen erwischt worden sein und ist angeblich mit nem fünf Jahre älteren Mädchen zusammen!“

Lena stockte der Atem. Für einen Moment wusste sie nicht, was schlimmer war.

Fünf Jahre älteres Mädchen? Moritz war siebzehn, das würde bedeuten, SIE war..

„Was für Drogen?“ Lena versuchte ruhig zu bleiben und ganz unbeteiligt nachzuhaken, aber sie konnte ihrer Freundin nichts vormachen.

„Geht es Dir nicht gut? Mensch Süße, Du bist leichenblass mit roten Flecken…“

„Das ist der Wein. Ich vertrage doch nicht soviel. Mir ist auch ganz heiß und ein wenig übel. Ich glaube, ich gehen mal eben zur Toilette.“

Als Lena sich vornüber beugte und in den Spiegel sah, erschrak sie. Was war nur los mit ihr? Sie konnte sich unmöglich so auffällig benehmen. Einerseits mimte sie die besorgte Pädagogin, die sich eines sorgenvollen Schützlings angenommen hatte und im nächsten Moment spielte ihr Körper verrückt, wenn sie nur an ihn dachte. Der Körper einer Frau.. dachte sie verzweifelt. Ihr Körper, der sich nach jungem frischen Fleisch sehnte, nach neuer Hingabe, unerwarteten Berührungen…

Bist Du verrückt? schimpfte sie sich. Du kannst unmöglich in einen Schüler verknallt sein, es darf nicht sein und es ist völlig krank! Pädophile nennt man sowas. Das machen doch nur Männer…mit kleinen Mädchen… Du bist eklig, Lena Hagedorn! Ab jetzt betrachtest Du das wieder ganz normal. Er ist ein Schüler, Du seine Lehrerin, er damit Dein Schutzbefohlener und darf nicht in ein abhängiges Verhältnis!... Verhältnis – wie das schon wieder klang..

Lena stellte den Wasserhahn an und ließ sich zunächst das kühle Nass eine zeitlang über die Pulsadern laufen. Anschließend fing sie eine kleine Menge mit den Händen auf und kühlte ihr Gesicht.

Als sie wieder zu den anderen zurückkehrte, hatten alle drei ein anderes Thema angeschnitten und nur Sabine sah sie einen kurzen Moment sorgenvoll an. Ahnte sie etwas?

 

„Ihre Sprechstunde müssen sie auf die achte Stunde verlegen!“ Dieser Satz war das erste, was Lena im Lehrerzimmer entgegenschlug. Die neue Schulleitung war nicht gerade ein Ausbund an Freundlichkeit. Und einen richtigen Zeitpunkt wollte die Direktorin wohl auch nicht suchen, um ihr diese erschütternde Neuigkeit mitzuteilen.

Achte Stunde? Da kam kein Mensch in die Vertrauenslehrer-Sprechstunde.

Die meisten hingen in der Mensa herum, erledigten bereits Hausaufgaben, wenn sie danach noch Unterricht oder Arbeitsgemeinschaften hatten oder wollten nur nach Hause.

„Aber die achte Stunde ist sehr ungünstig..“ setzte Lena zur Verhandlung an, wurde jedoch sofort unterbrochen. Es gab neben einem strengen Blick eine Geste, die sie sofort ihre Widerrede einstellen ließ.

Mürrisch ging sie den Flur entlang zu ihrem Klassenraum.

Er lehnte lässig neben der Tür an der Wand und grinste frech. Seine Haare sahen etwas wild aus, der Pony fiel ihm leicht in die Augen. Als er ihn mit seinen langen Fingern zurückstrich und sie ansah, merkte Lena, dass er balzte. Er wusste genau was er tat und wie er seine Reize einsetzen musste. Sie lächelte zurück. Jetzt nur professionell bleiben, dachte sie, während ihr Herz wild klopfte.

11.1.14 16:04
 
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