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sex

„Wie schön, dass Du den Weg noch kennst! Weißt schon, dass Du Dir keine weiteren Fehlzeiten erlauben kannst..“

„Schöner Slip, den Sie anhatten!“

Lena stockte der Atem. WAS hatte er da gesagt? Wurde sie rot?

„Wir müssen rein, komm!“

„Kann ich mit Ihnen reden? Ich komme auch in Ihre Sprechstunde!“

Jetzt atmete Lena hörbar aus. Gott sei Dank war die Sprechstunde in die achte verlegt worden. Kein Mensch kommt dahin, auch Moritz nicht. Niemals.

„Klar, kannst Du kommen. Is jetzt mittwochs in der achten. Also bis um halb drei?“ sagte sie deutlich ironisch.

„Gut, ich bin da Mittwoch.“ murmelte Moritz und öffnete die Tür um ins Klassenzimmer zu gehen.

Klar, dachte Lena. Sagen sie alle. Sie machen einen Termin und dann kommen sie doch nicht oder nur für zehn Minuten. Das Problem war dann gar nicht mehr so dringend.

Nachdenklich ging sie in den Unterricht. Sie hatte den waghalsigen Versuch unternommen, Goethes Werther in der Elften zu lesen.

Natürlich war einer Feuer und Flamme.

Während einige Schüler den Horizont dafür gar nicht besaßen und sich nur langweilten, war es anderen sprachlich zu schwer und sie baten doch um eine neuere Version.

Moritz aber hatte das Thema gepackt.

Ein Schwerenöter, der alle Damen becircte und als er die eine unglückliche Liebe nicht haben konnte, sich selber umbrachte? Genau sein Ding.

Heute versuchte Lena es mit einem Quizz zur Hausaufgabenüberprüfung.

„Wer als erster neun Felder ausgefüllt hat, darf Bingo rufen!“ erklärte sie.

Ein vorlauter Schüler fragte, was denn der Hauptpreis sei.

„Ein Kuss von Frau Hagedorn!“ rief Moritz ins Gemurmel hinein. Alles schien still zu stehen, jeder im Raum hielt den Atem an und schaute auf sie. Lena Hagedorn. Wie würde sie reagieren?

„Das ist es also, was Du willst, Schätzchen? Dann komm her, wir zeigen es den anderen!“ hätte sie am liebsten geantwortet. Aus zwei Gründen. Zum einen hätte er dann endlich sein loses Mundwerk gehalten und zum anderen würde sie endlich wissen, wie es ist. Wie es sich anfühlte, wenn ihre Lippen….

Ein lautes, grausiges Heulen riss sie aus ihren Gedanken. Der Feuermelder war angesprungen. Von einem Probealarm war nicht die Rede gewesen im Lehrerzimmer. So etwas würde bekannt gegeben.

Schnell erinnerte sie sich an die Notfallschulungen. Fenster zu, Klassenbuch mit und Schüler raus.

Der Sportplatz war Versammlungsort. Dort sollten sich alle Klassen normalerweise aufstellen, durchgezählt werden und so weiter. Die Übungen klappten meist tadellos, bis auf die Zeit, die man sich ließ und das Herumgealbere.

Heutzutage konnte die Sirene aber auch bedeuten, dass sich zum Beispiel ein Amokläufer auf dem Gelände befand. Dieser Gedanke trieb allen die Angst ins Gesicht und die Panik nahm doch überhand. Ein wahlloses Durcheinander strömte die Flure entlang, lautes Rufen, eiliges Stoßen und Rempeln machte sich breit. Lena konnte ihre Klasse nicht mehr zusammenhalten, sie waren dann doch alle Kinder, egal ob fünfte oder elfte Klasse. Alle wollten schnell hinaus.

Sie ließ sich treiben und fand sich auf einmal hinter der Sporthalle wieder, wo sich einige Raucher aufhielten und schnell die Situation ausnutzten.

Ihre Klasse befand sich ein paar Meter fast vollständig am Platz. Nur Moritz fehlte. Dazu musste sie nicht zählen.

Nachdem die Schulleitung aufgeregt verkündet hatte, dass es sich um einen Fehlalarm handelte und die Täter so gut wie gefasst seien, konnten sie alle ins Gebäude zurückgeschickt werden.

Lena ging am Ende ihrer Schülergruppe und unterhielt sich mit einem Mädchen, als ihr einfiel, dass sie Sabine noch wegen der Vertretungsstunde morgen nach Aufgaben fragen wollte. Sie ließ sich zurückfallen und wartete, aber offensichtlich waren sie die letzten gewesen. Mit weitem Abstand ging Lena hinter ihrer Klasse her.

„Frau Hagedorn?“ ein leises Rufen wieder hinter der Sporthalle, wo die Raucher inzwischen verschwunden waren, drang an ihr Ohr.

Sie schaute sich um und machte einen Schritt zur Seite.

Plötzlich drückten sich warme, volle Lippen für einen kurzen Moment auf ihren Mund. Dann machte Moritz einen Satz zurück und rief lachend, während er wegrannte: „Ich hatte die neun Felder voll, also Hauptgewinn!“

Lena keuchte.

Ihr Herz klopfte wild und statt aufzuhören, wurde es immer wilder, je mehr sie über die Situation nachdachte. Es schien zu zerspringen.

Ruhig, Lena Hagedorn, ganz ruhig! schimpfte sie sich wieder mal selbst. Das war jetzt völlig verrückt, das was ein Versehen, er hat dich verwechselt. Nein, er hat dich abgepasst, hat dich genau gesehen, hat auf dich gewartet… Sie lächelte. Was war nur los mit ihr?

 

„Schatz, ich habe den Wok mal ausprobiert!“ rief Simon aus der Küche.

Es war wieder spät geworden in der Schule.

Nach dem Fehlalarm mussten erstmal alle Kollegen ins Lehrerzimmer zu einer Besprechung. Es galt die Täter ausfindig zu machen. Angeblich wurden drei aus der Neunten gesehen, andere Augenzeugen berichteten, dass es fremde Schüler waren, weitaus älter.

Ergebnislos saß man fast zwei Stunden zusammen und dann war Lena in den Zumbakurs gegangen um sich abzureagieren. Sie hatte allen Grund dazu.

Nun wartete ihr Liebster mit einem köstlich Abendessen auf sie. Er war einfach ein Schatz. Und sie hatte es so gut.

Bester Laune und ein wenig beschwipst von dem Weißwein, den Simon ausgesucht hatte, packte es Lena und sie fuhr mit ihrem Pumps zwischen seine Beine.

Beide saßen noch am Esstisch und sie merkte, wie Simon leicht zusammenzuckte, dann eine Augenbraue hochzog und grinste.

Er packte ihren Fuß und zog den Schuh aus.

Bei dem leichten Druck seiner Finger auf ihren Ballen, stöhnte sie auf. Oh ja, sie hatte Lust.

Seine langen Finger strichen ihre Wade entlang bis zur Kniekehle und wieder zurück. Ein wohliger Schauer durchfuhr Lena. Sie spürte, wie ihr Blut heiß in ihre Vulva strömte.

Simon nahm ihren Zeh in den Mund und saugte daran, erst leicht, dann immer fester. Die Nylons törnten ihn an und er merkte, dass sein Schwanz Bereitschaft signalisierte.

Lena stand auf und ging rüber zu seinem Stuhl. Sie setze sich auf seinen Schoß und presste ihre Lenden hart auf seine. Ihr gesamter Unterkörper wölbte sich erhitzt dem seinen entgegen und wieder zurück. So feucht war sie lange nicht mehr. Hart stieß sie ihre Zunge in seinen leicht geöffneten Mund und rollte sie dabei zusammen. Es sollte ihm zeigen was sie als nächstes mit ihm vorhatte. Simon stöhnte in ihren Mund. Er schloss die Augen und saugte an ihrer gerollten Zunge, die fest raus und rein glitt. Oh ja, wenn eine blasen konnte, dann Lena. In Vorfreude dessen, was gleich auf ihn zukam, packte er ihre Haare und drückte damit den Kopf nach unten in Richtung Schoß.

Lena verstand und öffnete seine Hose.

Prall schoss sein Schwanz ihr entgegen. Sie nahm ihn zunächst in die Hand und massierte mit der anderen seine Eier. Sanft, ganz sanft zog sie an seinem Sack. Er stöhnte lauter und schob seine Hüfte nach vorn. Sie rieb sein Prachtstück etwas stärker und ließ, wie zur Erlösung, ihre
12.1.14 18:26


Sex

Überhaupt sagte ihr oft jemand, dass sie sich für ihr Alter gut gehalten habe, ja, geradezu zehn Jahre jünger aussehen würde.

Mhhh, Simon würde sicher sofort zurück sein.

Ihre Hand glitt schnell zwischen ihre Schenkel, da wo die Lust bereits pulsierte. Sie schon ihren Rock hoch, den Slip zur Seite und spürte, wie feucht sie bereits war. Ein Finger glitt in ihre triefendnasse Möse. Der Schreibtisch, den sie inzwischen ertastet hatte, diente als Präsentierteller…

„Schatz, da ist ein Schüler für Dich!“ rief Simon aus dem Flur kommend. Er war nicht allein. Bevor Lena die Situation begriffen  und den Schal vom Gesicht gezogen hatte, war es schon passiert: Simon und Moritz standen im Türrahmen und starrten sie an. Simon entsetzt, Moritz frech grinsend.

Den Finger hatte Lena gerade noch herausziehen können, aber Slip und die nackten Brüste lachten beiden Männern entgegen.

„Hübscher Schreibtisch, Frau Hagedorn! Ich hatte nur eine Frage wegen Bio, aber ich glaube, ich komme ein anderes Mal wieder!“

Moritz drehte sich um und ging den Flur entlang zurück.

„Warte Moritz“, rief Lena und zog sich hastig die Sachen zurecht. Durcheinander wie sie war, sprang sie vom Schreibtisch und lief im Türrahmen genau gegen ihren Schüler, der sie schon wieder frech lachend auffing. „Hoppla, nicht Ihr Tag, was?“ mumelte er und verharrte für einen winzigen Augenblick. Lena hatte das Gefühl, er rieche an ihrem Haar. Sie selbst sog seinen Duft ein, der für sein Alter recht männlich war. Ein schönes After Shave oder Deodorant, dachte sie.

Simon, der das Ganze verwirrt betrachtete, holte sie in die Wirklichkeit zurück, in dem er fragte, ob er einen Kaffee kochen solle.

„Nein!“ riefen Lena und Moritz wie aus einem Munde.

Das fehlte noch, dass er länger bleibt, als nötig.

„Ich bin gleich wieder weg. Brauche nur ein Buch und zwei, drei Infos zum Referat. War doch ein paar Tage nicht da..“ murmelte er und setzte sich lässig auf die Schreibtischkante.

Meine Güte, dachte Lena. Da habe ich eben noch nackt gelegen und nun sitzt er da…

Sie besprachen das Wichtigste zum Referat und Moritz verabschiedete sich schnell wieder. Mit einem Zwinkern ließ er an der Tür noch ein „Bis zum nächsten Mal!“ fallen und sprang gutgelaunt die Treppen herunter.

Als sie zu Simon zurückkam, lag keinesfalls mehr sexuelle Spannung in der Luft. Im Gegenteil, er hatte den Fernseher angestellt um Bundesliga zu schauen.

„N ganzer Kerl, Dein Moritz, was?“ spottete er und grinste. „Da muss ich ja auf Dich aufpassen, anstatt Dich so oft alleine zu lassen.“

Lena tat die Bemerkung als albern ab und beschloss nachzusehen, was der Kühlschrank so hergab.

Seufzend blickte sie in eine sie angähnende Leere.

Wenn Simon unter der Woche nicht da war, aß sie selbst nicht viel und wenn, dann eine Kleinigkeit in der Schulmensa.

Als das Telefon klingelte, stellte sie erfreut fest, dass es ihre Freundin und Kollegin Sabine war.

„Robert und ich wollen zum neuen Italiener in der Neustadt. Kommt Ihr mit?“

Abend und Abendessen waren gerettet!

 

 Das Restaurant war fast schon zu voll. Sie bekamen einen der letzten Tische und Lena war froh über jede Abwechslung.

Doch schnell kam das Gespräch auf Schule, was nicht ausblieb, wenn sie aufeinandertrafen. Die Männer, die sich ebenfalls gut verstanden, rollten jedes Mal mit den Augen, begannen dann aber auch mit Fachsimpeleien über Computer und Märkte.

„Hast Du das Neueste über Deinen Liebling Moritz gehört?“ fragte Sabine mit einem Funkeln in den Augen. Manchmal war sie eine furchtbare Tratschtante. Lena verzog das Gesicht. Sie wollte doch gerade weg von diesem Jungen und nun hatte ihre Freundin ne Punktlandung hingelegt.

„Was heißt denn mein Liebling?“ fragte sie genervt. „Ich kümmere mich halt um ihn. Die Anderen laufen problemlos , aber Moritz ist weder dumm noch faul. Er hat es nur zuhause nicht leicht!“ Lena merkte, dass sie ihn schon wieder viel zu vehement verteidigte und lief etwas rot an.

Musste der Wein sein.

„Jaja“, grinste Sabine. „Aber nun zu den Nachrichten des Tages: Er soll mit Drogen erwischt worden sein und ist angeblich mit nem fünf Jahre älteren Mädchen zusammen!“

Lena stockte der Atem. Für einen Moment wusste sie nicht, was schlimmer war.

Fünf Jahre älteres Mädchen? Moritz war siebzehn, das würde bedeuten, SIE war..

„Was für Drogen?“ Lena versuchte ruhig zu bleiben und ganz unbeteiligt nachzuhaken, aber sie konnte ihrer Freundin nichts vormachen.

„Geht es Dir nicht gut? Mensch Süße, Du bist leichenblass mit roten Flecken…“

„Das ist der Wein. Ich vertrage doch nicht soviel. Mir ist auch ganz heiß und ein wenig übel. Ich glaube, ich gehen mal eben zur Toilette.“

Als Lena sich vornüber beugte und in den Spiegel sah, erschrak sie. Was war nur los mit ihr? Sie konnte sich unmöglich so auffällig benehmen. Einerseits mimte sie die besorgte Pädagogin, die sich eines sorgenvollen Schützlings angenommen hatte und im nächsten Moment spielte ihr Körper verrückt, wenn sie nur an ihn dachte. Der Körper einer Frau.. dachte sie verzweifelt. Ihr Körper, der sich nach jungem frischen Fleisch sehnte, nach neuer Hingabe, unerwarteten Berührungen…

Bist Du verrückt? schimpfte sie sich. Du kannst unmöglich in einen Schüler verknallt sein, es darf nicht sein und es ist völlig krank! Pädophile nennt man sowas. Das machen doch nur Männer…mit kleinen Mädchen… Du bist eklig, Lena Hagedorn! Ab jetzt betrachtest Du das wieder ganz normal. Er ist ein Schüler, Du seine Lehrerin, er damit Dein Schutzbefohlener und darf nicht in ein abhängiges Verhältnis!... Verhältnis – wie das schon wieder klang..

Lena stellte den Wasserhahn an und ließ sich zunächst das kühle Nass eine zeitlang über die Pulsadern laufen. Anschließend fing sie eine kleine Menge mit den Händen auf und kühlte ihr Gesicht.

Als sie wieder zu den anderen zurückkehrte, hatten alle drei ein anderes Thema angeschnitten und nur Sabine sah sie einen kurzen Moment sorgenvoll an. Ahnte sie etwas?

 

„Ihre Sprechstunde müssen sie auf die achte Stunde verlegen!“ Dieser Satz war das erste, was Lena im Lehrerzimmer entgegenschlug. Die neue Schulleitung war nicht gerade ein Ausbund an Freundlichkeit. Und einen richtigen Zeitpunkt wollte die Direktorin wohl auch nicht suchen, um ihr diese erschütternde Neuigkeit mitzuteilen.

Achte Stunde? Da kam kein Mensch in die Vertrauenslehrer-Sprechstunde.

Die meisten hingen in der Mensa herum, erledigten bereits Hausaufgaben, wenn sie danach noch Unterricht oder Arbeitsgemeinschaften hatten oder wollten nur nach Hause.

„Aber die achte Stunde ist sehr ungünstig..“ setzte Lena zur Verhandlung an, wurde jedoch sofort unterbrochen. Es gab neben einem strengen Blick eine Geste, die sie sofort ihre Widerrede einstellen ließ.

Mürrisch ging sie den Flur entlang zu ihrem Klassenraum.

Er lehnte lässig neben der Tür an der Wand und grinste frech. Seine Haare sahen etwas wild aus, der Pony fiel ihm leicht in die Augen. Als er ihn mit seinen langen Fingern zurückstrich und sie ansah, merkte Lena, dass er balzte. Er wusste genau was er tat und wie er seine Reize einsetzen musste. Sie lächelte zurück. Jetzt nur professionell bleiben, dachte sie, während ihr Herz wild klopfte.

11.1.14 16:04


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